Reisetipps Bremen
Bremen für Märchenerzähler, Mittelalterfans und Flohmarkt-Stöberer
Esel, Hund, Katze und Hahn, die Bremer Stadtmusikanten sind vor allem Kindern und Märchenvorlesern ein Begriff. Aber die ehrwürdige Hansestadt Bremen nah der Nordsee bietet auch viel Spannendes für große Kulturreisende und Wochendausflügler. Einen Rundgang durch Bremen beginnt man am besten auf dem Marktplatz mit dem wunderschönen gotischen Rathaus und dem davor stehenden, Roland mit den spitzen Knien, das Wahrzeichen der Stadt. Das Bremer Rathaus ist eines der bedeutendsten Bauwerke der Weserrenaissance und wurde gemeinsam mit dem Roland zum UNESCO Weltkulturerbe geadelt. Tipps für Hotels in Bremen: Wer ein günstiges Hotel in Bremen sucht, wird auf unserer Hotels in Bremen Seite fündig.
Bremen für Museumsgänger, Kunstkenner und Hafenrundfahrer
Ein touristisches Highlight Bremens ist die malerische Böttgerstraße mit den hohen Giebel- und Backsteinhäusern aus den 1920er Jahren in der Altstadt. Hier findet man u.a. das Paula-Modersohn-Becker Museum, Werkstätten, Künstlerateliers und das wunderschöne Glockenspiel. Im Schnoorviertel flaniert man durch mittelalterliche Gassen mit viel Flair und etlichen Restaurants und Geschäften mit Kunsthandwerk. Das malerische Viertel mit den kleinen Häusern ist eine der Sightseeing-Attraktionen für Bremen-Besucher. Und wer Bremen auf dem Wasser kennen lernen möchte, bucht eine aufregende Weser- oder Hafenrundfahrt.
Bremen für Promenadenflanierer, Biergärtensitzer und Trödler
Entlang der Promenade am rechten Weserufer kann man es sich gut gehen lassen: Restaurants, Biergärten und Cafés laden zu einem gemütlichen Bummel mit tollem Ambiente ein. Am Abend ist das bunte Schlachteviertel die Ausgehmeile für Vergnügungslustige. Übrigens: Bremen ist ein echtes Mekka für Trödelfans und Schnäppchensucher. Auf dem Flohmarkt an der Schlachte trödelt man nicht nur auf einem der idyllischsten Flöhmärkte in Bremen direkt an der Weser, sondern findet auch die tollsten Vintage-Klamotten und Trödel-Highlights.
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Kultur-Tipps Bremen: Bremen für Kunstkenner, Konzertliebhaber und Sambatänzer
Bremen ist nicht nur die Stadt der Wissenschaft, die altehrwürdige Hansestadt bietet Kultur satt! Die Kunsthalle Bremen zählt zu den bedeutendsten Sammlungen bildender Kunst in Deutschland. Mit Werken von Liebermann, Modersohn-Becker, Dürer und Picasso zeigt die Kunsthalle Bremen Meisterwerke aus 600 Jahren. Das Übersee Museum holt die ganze weite Welt nach Bremen: von der Seidenstraße über paradiesische Unterwasserwelten bis zum tropischen Regenwald erfahren große und kleine Museumsgänger hier Wissenswertes über ferne Länder. Und im Hafenmuseum Alter Speicher XI erlebt man 120 Jahre Bremer Hafengeschichte zum Anfassen.
Das Konzerthaus Glocke mit ihrer berühmten Akustik und dem tollen Flair ist das traditionelle Zentrum des Bremer Musiklebens. Im wunderschönen Innenhof, dem Glockengarten, kann man bestens bei einem Glas Wein seinen Musikabend ausklingen lassen. Das größte Kulturzentrum der Stadt ist der Schlachthof, Veranstaltungsort für großartige Live-Musik-Events und Kinder- und Jugendtheater. Und die Bremer Philharmoniker sind ein Ensemble von Weltniveau. Klassikfans pilgern jedes Jahr zum Musikfest nach Bremen – eine renommierte Konzertreihe der glanzvollsten Orchester. Auftakt ist immer „Eine große Nachtmusik“ auf dem Marktplatz.
Die Bremer feiern überhaupt gerne bunt, musikalisch und fröhlich. Zum Beispiel mit dem Sommer-Freiluft-Festival und dem jährlich stattfindenden größten Sambafestival Deutschlands. Jedes Jahr im Herbst findet ganz in der Nähe des grünen Bürgerparks ein großer Jahrmarkt, der Bremer Freimarkt statt.
Sightseeing Tipps Bremen: Bremen für Historiker, Flanierer und Kunstfreunde
Rund um den historischen Marktplatz zeigt sich die Hansestadt an der Weser besonders eindrucksvoll: das Bremer Rathaus im Stil der Weserrenaissance und der Roland sind die historischen Highlights Bremens. Das Bremer Rathaus ist das einzige Rathaus aus dem Spätmittelalter in ganz Europa, das nicht zerstört und originalgetreu erhalten wurde. Und auch die 600 Jahre alte Roland Statue – Symbol für Freiheit und Marktrecht – zählt zu den Kostbarkeiten der Stadt und zum UNESCO Welterbe. Im historischen Ratskeller unter dem Bremer Rathaus lässt es sich übrigens bestens speisen.
Auf dem Bremer Marktplatz befindet sich der St. Petri Dom und der berühmte Schütting, das traditionsreiche Gildehaus der Kaufleute Bremens. Das Denkmal der Bremer Stadtmusikanten ist beliebtes Fotomotiv und ziert den Marktplatz bereits seit 1953. Übrigens: bitte unbedingt die Vorderbeine des Esels streicheln – das soll Glück bringen!
Sightseeing Highlight ist die Böttcherstraße, ein Gesamtkunstwerk aus den 20er Jahren, das einen einzigartigen Stilmix aus Backsteinarchitektur und Art Déco Elementen bietet. Kleine Galerien, Museen, Kunsthandwerk und Museen verleihen dem Viertel einen besonderen Charme. Im Schnoorviertel flaniert man durch mittelalterliche Gassen: Schmale Fachwerkhäuser aus dem 15. Jahrhundert reihen sich wie die Perlen an einer „Schnoor“ auf. Zwischen Cafés und Restaurants bieten Goldschmiede- und Kunsthandwerkläden Shoppingmöglichkeiten für originelle Mitbringsel.
Restaurant Tipps Bremen: Bremen für zünftige Esser und Feinschmecker
Labskaus, Kohl mit Pinkel, Rote Grütze – die Bremer Spezialitäten sind deftig und echt norddeutsch. Und die Nähe zum Meer bringt frische Fische auf die Bremer Speisekarten. Traditionell geht es im historischen Ratskeller in Bremen zu: Seit dem frühen 15. Jahrhundert wurden hier bereits die edelsten Tropfen ausgeschenkt – und auch heute zählt der Weinkeller im Bremer Rathaus zu einem der renommiertesten der Stadt: Kellner in historischen Kostümen servieren hungrigen Gästen gut bürgerliche Küche.
Internationale Restaurants und die Szene-Gastronomie Bremens erlebt man am besten entlang der Weserpromenade. Gastronomieschiffe, Cafés und schicke Bars säumen sich an schattige Biergärten und gemütliche Ausflugslokale. In den verwinkelten Gassen des Schnoorviertels mitten in der Stadt findet man viele kleine Restaurants und Cafés in oft beeindruckendem Ambiente, wie z.B. das Katzencafé im Jugendstil-Flair.
Besondere Restaurant Momente: Bremen für Liebhaber von einzigartigem Ambiente
Im alten Packhaus Haake-Beck-Ausspann aus dem 15. Jahrhundert sitzt man gemütlich-rustikal und bekommt hervorragenden Fisch. Im historischen Bierkeller Comturei geht es mittelalterlich zu, z.B. mit einem deftigen Raubritterspieß. Freunde der gehobenen Küche werden in Bremen ebenfalls schnell glücklich: Zum Beispiel im ausgezeichneten Schröter’s Leib und Seele im Bremer Schnoorviertel und in Grasshoff’s Bistro, das vom Gault Milleau ausgezeichnet wurde. Feine Österreichische Spezialitäten gibt es im Gottlieb Restaurant im Mercedes Benz Kundencenter Bremen.
Einkaufen in Bremen: Bremen für Passagengänger und Flanierer
Einkaufen in Bremen ist ein echtes Erlebnis: Shopping an historischen Plätzen, in mittelalterlichen Gildehäusern und in modernen gläsernen Passagen. In der Bremer Innenstadt sorgen kurze Wege für ein angenehmes Einkaufserlebnis. Vom historischen Marktplatz aus startet man am besten seine persönliche Shoppingtour: kleine Boutiquen, große Kaufhäuser und Modehäuser reihen sich hier an Restaurants und Cafés.
Moderne Einkaufspassagen machen einen Einkaufsbummel bei jedem Wetter möglich, z.B. in der Lloyd Passage, in der Domshof Passage und im Kontorhaus am Markt. In Bremens Schnoorviertel reihen sich Galerien, Kunsthandwerk, Goldschmiedekunst und Souvenirshops wie die Perlen auf einer „Schnoor“ aneinander. In Bremens ältestem Viertel kann man übrigens auch sonntags zwischen 11 und 16 Uhr einkaufen gehen.
Bremen für Marktgänger, Flohmarktbummler und Kunsthandwerker
Freunde regionaler Produkte schätzen die vielen Märkte in Bremen: Vor dem Dom in der Bremer Innenstadt findet das ganze Jahr über von Montag bis Samstag ein wunderschöner Wochenmarkt statt. Und auf dem Bremer Großmarkt in der Überseestadt ist eine Institution für frische Produkte. Der beliebte Weserflohmarkt ist Treffpunkt für Bremer Trödler und Stöberer. In den Sommermonaten sorgen auf dem Kajenmarkt am Weserufer jeden Samstag Kunsthandwerker, Live-Musiker und Straßenartisten für gute Stimmung. Große Einkaufszentren findet man vor den Toren der Hansestadt nah der Nordsee, z.B. das Roland-Center und der Weserpark.
Ausgehen in Bremen: Bremen für Partykapitäne, Biergartensitzer und Tanzbeinschwinger
Bremen - eine Stadt in der sich junge und ältere Menschen mit gutem Gewissen ins Nachtleben stürzen können, denn Bremen bietet viel, um sich die Nacht um die Ohren zu schlagen. An der Weserpromenade an der Schlachte flaniert man in lauen Sommernächten von Biergarten zu Biergarten oder steigt auf eines der Bremer Partyschiffe. In Bremens östlicher Innenstadt, dem Ostertorviertel, findet sich die junge Bremer Szene wieder. Tagsüber locken kleine Läden für hippe Klamotten und ausgefallene Accessoires, Musikgeschäfte, gemütliche Cafés und Imbisse. Und abends wird im „Viertel“ ordentlich gefeiert.
Open-Air Konzerte gibt es im Weser-Stadion, Live-Musik mit den großen Stars in der Bremen Arena und in der Werfthalle P2. Im Kulturzentrum Schlachthof ist sowieso das ganze Jahr über gute Stimmung: Konzerte, Events, Lesungen und Theateraufführungen bieten ein unterhaltsames Programm.
Bremen für Festivalfans, Kapitäne und Landratten
Bremen ist ein echter Geheimtipp für Festival-Fans. Dass gerade in der norddeutschen Hansestadt jedes Jahr im Januar Deutschlands größtes Samba-Festival stattfindet, spricht für die Weltoffenheit der Bremer. Im Sommer findet 1 Monat lang das aller.ort Mitmachfestival auf der Brache in Bremen-Hemelingen statt. Und die Breminale im Juli am Weserstrand ist ein Kulturfestival mit großartigem Musikprogramm. Kapitäne und Landratten schunkeln gemeinsam beim Festival Maritim im August und singen raue Seemannslieder, während es beim Musikfest Bremen klassisch und stilvoll zugeht.